AKT DES MAGISTERIUMS

Die Zeit des Beginns des spirituellen Kommens
des Wirkens und des Handelns Gottes

  1. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Indem wir uns verneigen und unser Leben in die Hände Gottes, des Allmächtigen Vaters, legen (Büchlein „Das Neue Jerusalem, Land der Liebe“, Weihe an das Herz des Vaters), lasst uns vereint im Gebet und in lebendiger Liebe diese Heilige und Feierliche Zeit erleben, den Beginn und die Vorbereitung auf die Erneuerung des Opfers Christi, des Sohnes des lebendigen Gottes, der Sein Leben für die Rettung vieler hingegeben hat (Mt 26,28).

  2. In diesen harten und schwierigen Zeiten gibt es nur wenige, die den Auftrag des Sohnes Gottes angenommen haben, der zurückgekehrt ist (Apg 1,11), geboren wurde (Lk 2,12) im Neuen Jerusalem (Offb 21,3), wie Er es verheißen hatte, um alle in die eine Herde zurückzuführen (Joh 10,16). Nur wenige haben damals wie heute die Einladung angenommen, ein Haus zu verlassen (Offb 18,4), das früher war und jetzt nicht mehr ist, und von einem Weg abzuweichen, der nur menschlich geworden ist, um den einzigen Weg einzuschlagen, der zum Herzen des Vaters führt.

  3. Die Worte des Sohnes Gottes kehren zurück und hallen mit einer lebendigen, tiefen und konkreten Bedeutung nach: „Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, den Glauben auf der Erde finden?“ (Lk 18,8b).

  4. Nur wenige haben heute den wahren Glauben, den einzigen und ewigen Glauben (vgl. 2Tim 4,7), der heilt und wiederherstellt, der das Leben schenkt, lebendig erhalten.

  5. Viele beugen sich heutzutage nur um des reinen menschlichen Scheins willen (Lk 20,47) reumütig nieder, um diese Zeit, diesen Weg der Fastenzeit, zu leben, der zum Feiern des ewigen Ostern des Sohnes Gottes führt.

  6. Heuchler (Mt 23,13) und getünchte Gräber (Mt 23,27) sind diejenigen, die nicht nur den Rauch Satans in ihr Herz eindringen ließen – wie Papst Paul VI. damals anprangerte –, sondern auch den Geist dessen, der spaltet, dem nun erlaubt wurde, einzutreten, sich niederzulassen und zu regieren an dem Ort, der zuvor Heilig war und Heilig hätte bleiben sollen.

  7. Alles stand geschrieben (Dan 11,31; Mt 24,15; 2Thess 2,3) und alles wurde verkündet (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Die Rückkehr Jesu„, 30.10.1994), angekündigt, prophezeit (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Diejenige, die die Synthese der Propheten und der alten Patriarchen ist„, 26.07.1996); aber der menschliche Stolz hat über den Geist gesiegt; das Fleisch hat über den Geist gesiegt; und die menschliche Macht hat über die spirituelle Liebe gesiegt. Und das Verhalten all dieser hat viele ins Verderben gestürzt.

  8. Irrsinnig sind diejenigen, die in ihrem Herzen glauben, sie hätten es geschafft, „den Heiligen Geist zu überwinden“ (vgl. Mt 16,18). Diese Fastenzeit markiert den Beginn des spirituellen Kommens des Wirkens und Handelns Gottes, der Vater, Sohn und Heiliger Geist ist, der sich im lebendigen Wirken Seiner Sieben Erzengel offenbart und erfüllen wird.

  9. Deshalb lebendig soll die Freude für alle Kinder Gottes in dieser Zeit sein, um Gnaden vom Herzen des Vaters zu erwirken, indem jeder der Sieben Erzengel angerufen wird (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Die Erzengel„, 29.09.1986), um ihrem Handeln Unterstützung und Substanz zu verleihen, das in der Freude für die Kinder Gottes gipfeln und Licht für alle sein wird, die in der Dunkelheit leben aufgrund der Schuld derer, die ihren Auftrag verraten haben und nun von der Gerechtigkeit Gottes gezeichnet sein werden.

  10. Hier ist das Gebet und die Anrufung an das Herz des Vaters durch den Erzengel Barachiel, der die Kontemplation ist, in der Gewissheit, dass der Heilige Vater jedes Gebet erhören wird, das in der lebendigen Kontemplation, die direkt zu Seinem Herzen gelangt, an Ihn gerichtet wird. So wird es mit dem Gebet und der Anrufung sein, die durch den Erzengel Geudiel, den Belohner Gottes, an das Herz des Vaters gerichtet werden, in der Gewissheit, dass Kinder und Stiefkinder von Gott ihren gerechten Lohn erhalten werden. So wird es mit dem Gebet und der Anrufung sein, die durch den Erzengel Sealtiel, der das Gleichgewicht ist, an das Herz des Vaters gerichtet werden, in der Gewissheit, dass mit heiligem und präzisem Gleichgewicht jede menschliche und göttliche Handlung dazu beitragen wird, den Willen des Vaters zu fördern. So wird es mit dem Gebet und der Anrufung sein, die durch den Erzengel Uriel, Festung und Feuer Gottes, an das Herz des Vaters gerichtet werden, in der Gewissheit, dass das Feuer Gottes reinigen und verbrennen wird. So wird es mit dem Gebet und der Anrufung sein, die durch den Erzengel Raphael, Medizin und Anführer Gottes, an das Herz des Vaters gerichtet sind, in der Gewissheit, dass Gott jede materielle und spirituelle Krankheit seiner Kinder heilen kann, indem Er sie zum endgültigen Ziel führt. So wird es mit dem Gebet und der Anrufung sein, die durch den Erzengel Gabriel, den Verkünder Gottes, an das Herz des Vaters gerichtet werden, in der Gewissheit, dass alle, Gläubige, Ungläubige, Nichtgläubige und Laue, die wichtigen Auswirkungen des Wirkens Gottes hören und spüren werden. So wird es schließlich mit dem Gebet und der Anrufung sein, die durch den Erzengel Michael, den Verteidiger Gottes, den Siegreichen, an das Herz des Vaters gerichtet werden, in der Gewissheit, dass „Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat“ (Pontifikales Dekret, „Einführung des Festes der Sieben Erzengel„, 28.09.2025).

  11. Ein echter Stein wird auf ein Haus in Trümmern fallen und viele umwerfen; und viele andere werden dann ihre Augen öffnen, und der Schimmer des Lichts wird ihre Herzen wieder entzünden. Die Welt wird die Auswirkungen des Wirkens der Sieben Erzengel sehen und hören, und wer sein Herz öffnen will, der wird Gott um Hilfe bitten (Ps 29,9), den Eingeborenen Gott, der Vater, Sohn und Heiliger Geist ist.

  12. Jesus sagte damals: „Wer einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde“ (Mk 9,42). Und weiter: „Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters“. (Mt 18,10). Für diejenigen, die den Heiligen Geist verraten und die Kleinen verärgern und missbrauchen, wäre es besser gewesen, nicht geboren zu werden, als die Väterliche Gerechtigkeit zu erleiden. Alles, was im Verborgenen gegen die Kleinen Gottes getan wurde, wird der ganzen Welt sichtbar gemacht werden: jeder Übergriff und jeder Missbrauch.

  13. Nun ist die Zeit der Gerechtigkeit des Vaters gekommen, und jene Mühle wird viele in den spirituellen Abgrund stürzen, wo Heulen und Zähneknirschen sind (Mt 13,42), wo Trauer lebendig und der Schmerz tief ist. Es gibt keinen Platz mehr, um sich Asche auf das Haupt zu streuen, denn für viele gibt es keine Zeit mehr für Sühne. Jede Wunde, die der Sohn Gottes erlitten hat, wird eine Wunde für diejenigen sein, die Ihn verraten, das Gesetz des Vaters mit Füßen getreten und viele dazu gebracht haben, das Opfer des Sohnes Gottes durch Täuschung zu verleugnen. Für all diese wird jedes einzelne Weinen der Kinder Gottes eine Verdammnis sein.

  14. Der Gute und Heilige Vater ist unendlich barmherzig (Ps 105,1) gegenüber allen, die Ihn lieben und Seine Worte und Seine Lehren befolgen. Aber in der Zeit und zu gegebener Zeit hatte der Vater durch Seine Propheten und Kinder erklärt, die Zeit Seiner Gerechtigkeit würde kommen. Als Guter Vater will Gott Seine Kinder aufnehmen und ihnen Barmherzigkeit erweisen; Gleichermaßen und gleichzeitig muss Gott aber auch den Gerechten Gerechtigkeit widerfahren lassen (Ps 7,18; 9,9), denen, die ihr Leben verloren haben, um es im Sohn Gottes wiederzufinden (Mt 19,27-29), denen, die ihren Glauben bewahrt haben, nur um das Opfer des Eingeborenen Sohnes nicht zu verleugnen.

  15. Deshalb ist die Zeit gekommen, und es ist diese, in der der Vater angesichts jeder Verleumdung und Lästerung eingreifen, ermahnen und richten wird. Viele Masken werden fallen (Spr 26,24) und die Leere wird viele Herzen bedrücken (2Kor 11,14). Viele Sünden, die das Volk nicht kennt, die in den Palästen versteckt gehalten werden, fernab von der Realität und dem Alltag des Volkes, werden offenbart werden. Für viele Feinde Gottes wird der Tag des Gerichts kommen, und die Liebe, die Liebe des Sohnes Gottes, an die viele nicht mehr glauben, wird triumphieren.

  16. Die Welt erlebt eine dunkle Stunde durch die Hand des Menschen selbst, weil die Welt sich entschieden hat, einen Weg zu gehen – entgegen dem vom Meister vorgezeichneten (Joh 14,6) –, der zum Bruderkrieg führt, indem sie den persönlichen Vorteil, die Machtgier, den Willen, den Nächsten zu unterwerfen und zu vernichten, in den Vordergrund stellt.

  17. Jetzt, in dieser dunklen Stunde, wird der Vater vielen Tätern Seine Gerechtigkeit zukommen lassen; Er wird Seine Gerechtigkeit walten lassen, um die Kleinen, die Niedrigen zu erheben und viele zu erniedrigen, die sich in der Welt für mächtig halten, weil sie für die Welt stark sind. Diese sind in den Augen Gottes schwach. Denn wenn der Stolz das Herz übermannt und den Verstand trübt, ist man nicht stark, sondern wird nutzlos, nur noch fähig, Böses zu tun, und lässt die Kleinen nicht mehr die Gnade erleben. Deshalb wird Gott, der Allmächtige Vater, in Seinem Handeln der Gerechtigkeit die Mächtigen erniedrigen, die entdecken werden, schwach zu sein (Lk 1,51-52). Das ist die Logik Gottes, die der von der Welt gelebten Logik entgegengesetzt ist.

  18. Für die wahren Anbeter Gottes im Geist und im Leben (Joh 6,63) kommt die Zeit der Belohnung, der Freude, denn diese Kinder sind am Ziel angekommen, wo der Vater Seinen Thron aufgestellt hat (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Der Heilige Ort der Rückkehr Jesu„, 19.02.1995; Offb 7,13-17).

  19. Das ist die wahre Freude: in Gott, reiner Freude, die der Herr Jesus täglich in der Kleinen Wiege offenbart, die täglich im Neuen Jerusalem gelebt wird. Alle Kinder Gottes sollen sich freuen, denn die Gnade ist herabgekommen und wird nun noch reichlicher und üppiger auf diejenigen herabkommen, die für würdig befunden werden, sie zu empfangen (vgl. Lk 1,30).

  20. Das ist das Haus der Kinder Gottes, die Kirche Christi, wo der König wohnt, der einzige und ewige König (Offb 19,16), der Seinen Kindern niemals das Brot vorenthalten wird, das die Liebe ist, das die ewige Freude ist, die Gnade zu erleben und das Heilige Land zu betreten, wo Gott wohnt.

  21. Betet und lobpreist den Guten und Heiligen Vater, Kinder Gottes! Seid dem Vater dankbar, dass ihr den Sohn Gottes erleben, sehen und lieben könnt, der in der Kleinen Wiege alle aufnimmt, die mit „Ja“ auf den Ruf geantwortet und Jesus ihr Leben geschenkt haben. Und vereint euch von Herz zu Herz und von Geist zu Geist mit Maria, um gemeinsam zu verkünden: „Mach aus mir, was Dir gefällt, Dein Wille geschehe„, um bereit zu sein, die vielen aufzunehmen, die sich anschicken, in die Heilige Stadt zu kommen (Offb 21,2), um die Freude und das ewige Ostern zu erleben, das im Neuen Jerusalem lebendig, vollkommen und erfüllt ist.

  22. Der Blick der Liebe des Himmels (Spr 20,8) ist und bleibt lebendig für alle, die Missbrauch und Übergriffe erlitten haben. Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist wird denen, die nichts mehr haben, Seine Zärtlichkeit schenken und allen, die vergeblich suchen, aber das Licht nicht sehen können, Seine Nähe zeigen.

  23. Kinder Gottes! Und ihr alle, Männer und Frauen guten Willens! Lasst jedes Leiden hinter euch, um alles mit Liebe Unserem Herrn darzubringen (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Freude auch im Leid„, 01.01.1989). Überlasst das Leiden denen, die die Gnade Gottes verschmäht haben. Überlasst das Leiden denen, die eine menschliche Freude vorgezogen und Gott den Rücken gekehrt haben. Überlasst das Leiden denen, die in dieser Zeit die väterliche Gerechtigkeit erleiden werden. Überlasst das Leiden denen, die ihr Herz dem Feind Gottes geschenkt haben, dem, der spaltet und den Heiligen Geist für einen Moment menschlicher Eitelkeit und menschlichen Vergnügens verrät.

  24. Hier ist das Leuchtfeuer der Erkenntnis des einzigen wahren und authentischen Glaubens an Christus, den Herrn (Homilie des Pontifex Samuele, „Hier ist das einzige Leuchtfeuer der Erkenntnis der Liebe Gottes„, 13.06.2024), Licht für alle Völker (Joh 1,9-10), Haus der Kinder Gottes, Lebendige Wiege der Liebe des Vaters: Einziges Leuchtfeuer, Einzige Kirche, Einziger Ausdruck des Glaubens, der die Sieben Erzengel Gottes lobt und verherrlicht (Homilie des Pontifex Samuele, „Das sind ihre Namen, das sind ihre Aufgaben, das sind die 7 Engelchöre„, 28.09.2025), die die Welt nicht kennt, aber in der lebendigen Wirkung des Willens des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes spüren wird.

  25. Freue dich, Israel Gottes, denn der Vater hat deine Gebete erhört; juble, Heiliges Volk Gottes, wie Maria bei der Verkündigung des Engels jubelte (Lk 1,38.46); feiert, die ihr vom Willen beseelt seid, Gutes in dieser Welt zu tun, denn Gott, das Höchste Gut, will denen, die zu Ihm gehören, eine Zeit der Freude schenken: kein Leiden, sondern Freude und lebendige Meditation, damit man in den Himmel schaue und sich dem Chor der Engel und Heiligen anschließe, um dem Wirken der Erzengel Kraft zu verleihen, die auf Befehl Marias, des Ewigen Mädchens, das Wirken Gottes, der Vater, Sohn und Heiliger Geist ist, erfüllen werden. Amen.

22. Februar 2026
I. Fastensonntag
Fest der Kathedra des Heiligen Petri

Der Pontifex
Samuele