AKT DES MAGISTERIUMS
 

Gott ist Liebe
und wohnt in der Kleinen Wiege

  1. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Gott ist Liebe (1Joh 4,8), „die“ Liebe, die einzige und ewige Liebe. Und alles soll sich um Seine Liebe drehen. Alles soll Ausdruck Seiner Liebe sein. Alles soll mit Seiner Liebe übereinstimmen.

  2. Die Liebe bewegt alles. Also bewegt der Schöpfer alles. Der Vater will die Schritte Seiner Kinder (Ps 30,4), die Worte Seiner Kinder, die Herzen Seiner Kinder lenken. Der Vater will den Geist Seiner Kinder immer mehr anwachsen lassen (1Joh 4,13), um all jene zu spiritualisieren, die mit Seinen Kindern in Kontakt kommen, damit sie den Vater, die Quelle des ewigen Lebens, kennenlernen können.

  3. So wird das Außergewöhnliche zum Gewöhnlichen (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Die Katechese”, 01.01.1988): Gott leben und Ihn über alles lieben (Mt 22,36-38), indem man mit Ihm sprechen, reden und Ihn erleben kann.

  4. Das ist der Gott-mit-uns, der sich in der Kleinen Wiege des Jesuskindes, der metaphysischen Wohnstätte (Offb 21,3), offenbart, damit Er zur einzigen und ewigen Wirklichkeit werde, in der es kein Böses und keinen Bösen mehr geben wird; es wird keinen Tod mehr geben (Offb 21,4), sondern Freude, das ewige Mahl, an dem man sich vom lebendigen und neuen, in der Liebe erneuerten Brot nähren kann: der Liebe Gottes und der Liebe Seiner Kinder, der einzigen Liebe, dem einzigen Ausdruck der Gottheit.

  5. Das ist es, was viele in der Welt verlieren werden. Viele haben es bereits verloren und viele werden es verlieren. Andere hingegen werden es finden, wiederfinden, denn was durch die Hand anderer und nicht freiwillig verloren gegangen ist (Lk 15,4), wird Gott ihnen wiederfinden lassen.

  6. In der Kleinen Wiege des Jesuskindes werden alle, die durch die Hand des Feindes den Weg verloren haben, sich an die Liebe Gottes erinnern und sich erneut von Seiner Liebe nähren wollen, „Gott, die Liebe” finden und wieder mit Ihm in Kontakt treten (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Der Ewige Privilegierte Altar für die Hypostatische Union“, 30.06.1985), in lebendiger Gemeinschaft von Herz, Seele und Geist mit Seinem Herzen.

  7. Das ist das tägliche Brot (Joh 6,35). Das ist der Geist, der zu Brot wird (Joh 4,24), um die Herzen zu nähren, den Geist zu sättigen, damit sie heilig werden, wie Gott, der Allmächtige Vater, Heilig ist.

  8. Das sogenannte auserwählte Volk – das den Weg verloren hat (Joh 14,6), das die Herzen verwirrt und den Namen Gottes für rein menschliche Zwecke missbraucht hat – wird weinen (Hebr 12,16), weil diese die eigene Existenz auf das Materielle, auf das Greifbare gegründet haben (Hebr 12,18).

  9. Der Sohn Gottes kam auf die Erde herab (Joh 1,14), um das Unantastbare zu offenbaren, damit die Herzen an Seine Worte glauben konnten (Joh 5,24), die zuerst Geist sind, bevor sie menschliche Worte sind; Er kam auf die Erde herab, um alle zum Leben zu führen, nicht zum menschlichen, sondern zum göttlichen Leben (Joh 3,15-16). Jenes Volk hat nicht verstanden und wollte nicht verstehen. Und wieder einmal will es nicht verstehen.

  10. Hier liegt der klare und vollständige Unterschied zwischen den Kindern des Lebendigen Gottes, des einzigen wahren Gottes (1Joh 3,1), und denen, die stattdessen zu Stiefkindern geworden sind und den Bund verraten haben, indem sie ihn ausgelöscht, nicht aufgehoben, sondern ausgelöscht haben! (vgl. Hebr 8,13).

  11. Heute gibt es unter den Kindern Gottes diejenigen, die sich an eine völlig humanisierte Mentalität gewöhnt haben (Offb 3,16), indem sie ihre menschlichen Studien in den Mittelpunkt ihres Herzens gestellt und alle zu einem leeren Humanismus bekehrt haben (Akt des Magisteriums, „Der Christliche Glaube”, 27.10.2024).

  12. Erneut haben diese denselben Fehler begangen: Sie versuchen, das Unantastbare durch Schaffung von Scheinbarem zu manifestieren, um allen ein substanzloses Manna zu geben, nur um etwas zu berühren (Joh 12,48-50).

  13. Gott ist Geist und ist Leben (Joh 6,63).

  14. Und was man berühren soll, ist das eigene Herz (Jer 4,14), um die Natur und die Gesundheit des eigenen Herzens zu verstehen.

  15. Gott kann nicht in Herzen sein, die krank sein wollen (vgl. Apg 17,24). Und je mehr sie krank werden wollen, desto mehr erkranken sie an einer Krankheit, die „Menschheit” heißt (Predigt von Samuel, „Fest Fronleichnam”, 3. Juni 2018). Denn wenn die Menschlichkeit das Göttliche auslöscht, wird sie zu einer Krankheit. Und die Sichel Gottes schneidet sie ab (Offb 14,14).

  16. Wenn hingegen die Menschlichkeit nach Oben schaut, um die Liebe zu erreichen, dann wird die Menschlichkeit zu Spiritualität (Joh 3,5-7).

  17. Dazu möchte der Vater Sein Volk erheben, mit dem Er Seinen letzten und ewigen Bund geschlossen hat, die Kinder des Neuen Jerusalem (Offb 21,2), denn diese Kinder haben ihr Herz in dem Unantastbaren lebendig gehalten, damit jene menschliche Unantastbarkeit wahr werden und im Herzen als gegenwärtig empfunden werden konnte, denn Gott ist gegenwärtig (Offb 21,23).

  18. Deshalb sagte der Sohn Gottes: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt“ (Mt 4,4).

  19. Nicht das, was hineinkommt, sondern das, was herauskommt, kann noch mehr verletzen (Mk 7,18.20-23).

  20. Das ist der Unterschied in dieser Welt zwischen denen, die „Tiere“ bleiben wollten, und denen, die sich stattdessen haben vergöttlichen wollen (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Der Heilige Geist, 13.09.1984), um so zu sein, wie Gott ist, in der Erwartung, dass sich alles erfüllt (Tit 2,13; Offb 22,1-5). Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

31. August 2025
Hochfest
50.
Jahrestag
der Eröffnung für die Öffentlichkeit
der Kleinen Wiege des Jesuskindes

Der Pontifex
Samuele