PONTIFIKALES DEKRET

Einführung des Festes der Vermählung
des Heiligen Josef und
der Allerheiligsten Jungfrau Maria

VORWORT 

  1. „Maria (…) war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef (…) erschien ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das in ihr Gezeugte ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk retten von seinen Sünden“ (Mt 1,18-21).

„Der Engel Gabriel wurde von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Siehe, auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar gilt, ist sie schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Da sagte Maria: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel“ (Lk 1,26-38).

  1. Der Bräutigam und die Braut, die in der christlichen Ehe vereint sind, werden „ein Fleisch“ und sind aufgerufen, das Heilige Beispiel des Heiligen Josef und der Allerheiligsten Jungfrau Maria zu verkörpern, um in der Vollkommenheit die Liebe und Treue zu Gott und zum Ehepartner zu leben.

  2. Die Feier des liturgischen Festes der Vermählung des Heiligen Josef und der Allerheiligsten Jungfrau Maria wird für jeden verheirateten Christen zur Gelegenheit, sein „Ja“ zu Gott und zum Ehepartner zu erneuern, um das Sakrament der Ehe zu leben und immer lebendiger zu machen.

VERKÜNDUNG

Als Pontifex der Universalen Christlichen Kirche des Neuen Jerusalem

DEKRETIERE ICH
die Einführung des Festes der Vermählung des
Heiligen Josef und der Allerheiligsten Jungfrau Maria,
welches am 23. Januar eines jeden liturgischen Jahres begangen wird.

23. Januar 2026

Der Pontifex
Samuel