13. Juni 2019
Hochfest des Jesuskindes
Evangelium: Johannes, Kap 1, Vv. 1-14
Homilie des Pontifex Samuel
Der Sohn Gottes, das fleischgewordene Wort,
ist erneut zu uns herabgestiegen
„Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden“ (Joh 1,11-12).
Selig seid ihr, die ihr hier seid und das Licht, das in die Welt gekommen ist, aufgenommen habt. Selig seid ihr, selig seid ihr alle, die ihr das Licht aufgenommen habt, das erneut in diese Welt gekommen ist (Joh 1,9). Ihr, Kinder Gottes; ihr, Kinder des Lichts, Kinder dieses Kreuzes des Lichts, das die Welt erleuchtet: kein Kreuz, das erdrückt, kein Kreuz, das beschwert, kein Kreuz, das versklavt, sondern ein Kreuz, das befreit, das alle befreit, die das Licht, das hier erneut herabgekommen ist, annehmen und als Kinder und nicht mehr als Sklaven dieser Welt, dieser Menschheit leben wollen. „Nicht aus dem Willen des Fleisches, sondern Geist“ (Joh 1,12-13), um Den aufzunehmen, der vom Himmel herabgestiegen ist, uns im Geist wiedergeboren werden lässt, um uns zum Wesen Dessen zurückzuführen, was das Handeln, das Denken und der Wille des Vaters, des Geistes und des Lebens, des wahren Lebens (Joh 6,63), ist.
Heute ist ein großes Fest auf Erden und im Himmel. Jesus hat Seinem Mädchen offenbart, dass Seine Rückkehr unter uns das drittschönste Fest sein würde, das der Himmel je erlebt hat. Nach den Festen der Himmelfahrt Jesu und der noch schöneren Himmelfahrt Marias kommt nun dieses Fest, das dritte Fest, das schönste Fest, das der Himmel vorbereitet und erlebt hat, das er erlebt, und so auch wir in diesem Land, in dieser Dimension, in der Himmel und Erde vereint sind. Jesus kommt herab, um uns emporzuheben, uns aufsteigen zu lassen, damit wir bereits auf dieser Erde den Himmel, diese Dimension des Himmels, erleben können. Wir wandeln auf dieser Erde, aber unser Herz lebt bereits den Himmel, gehört bereits zum Himmel, ist bereits vom Himmel, denn hier, im Neuen Jerusalem (Offb 21,2), haben sich Erde und Himmel in dem Moment vereint, als das Gottkind herabstieg und diesen Weg begann (Offb 12,5) – vor 72 Jahren, am 13. Juni 1947 –, der alle Seine Kinder dazu bringen wird, die Vollendung Seiner Wiederkunft in ihrer Gesamtheit zu erleben (Offb 22,3-5).
Das ist der Sinn der Worte, die Jesus Seinem Mädchen, Maria Giuseppina Norcia, offenbart hat. Dieses Mädchen, das nie aufgehört hat, uns, seine Kinder, zu begleiten und zu führen, das unsere Mutter im Geiste ist, das Mädchen, das der Vater unter allen Frauen dieser Menschheit ausgewählt, auserwählt hat, das die Tugenden der Heiligen Maria in Vollkommenheit verkörpert hat (Lk 1,46-48). Dieses Mädchen hat sein reines Herz weit geöffnet, um das Licht aufzunehmen, Christus, das Licht, das vom Himmel herabgestiegen ist, um in seinem Herzen Wohnung zu nehmen, in seinem Herzen erwachsen zu werden, es wachsen zu lassen, damit es diejenigen aufnehmen konnte, die der Vater, der Heilige Geist, ihm im Laufe der Zeit senden würde, damit sie alle im Glauben erwachsen werden konnten; zuerst zu jener anfänglichen Kindheit zurückkehren, die das Jesuskind uns mit Seinem Herabkommen bringt, um dann zu wachsen und im Glauben erwachsen zu werden. Ein reifer, lebendiger, bewusster Glaube dessen, der nun alles versteht und diesen Weg fortsetzt: einen Weg der Gnade und des Lebens.
„So werde Ich also wieder Kind, komme hierher, an diesen einsamen Ort, um im Herzen eines kleinen Mädchens wiedergeboren zu werden, das Mich geliebt hat, wie Mich Meine Mutter geliebt hat“. Das sind die Worte, die Jesus Seinem Mädchen am 30. Oktober 1994 offenbart hat, um das Geheimnis Seiner Wiederkunft zu verkünden und verständlich zu machen (Mt 26,64; Mk 16,42). Diese Worte kann heute jeder sehen und schätzen, denn das Originalmanuskript steht allen Kindern dieser Kirche und allen Menschen guten Willens zur Verfügung, damit alle diese Worte lesen, sich zu eigen machen, sie in ihr Herz einschließen und das Geheimnis der Rückkehr Jesu (Mt 25,31-34), des Sohnes Gottes, verstehen können, damit nicht das geschieht, was vor zweitausend Jahren geschah, als Jesus zu Seinem Volk kam, aber die Seinen Ihn nicht aufnahmen. Jesus will König eines großen Volkes sein, deshalb wurde dieser Weg vorbereitet, damit das Volk sich dessen bewusst werde und den König der Könige, den Herrn der Herren (Offb 17,14), aufnehme.
Als Jesus in den Himmel auffuhr, versprach Er, dass Er auf die gleiche Weise, auf einer Wolke, wiederkommen wird (Apg 1,9-11). Nun, Jesus hat Sein Versprechen gehalten. Jesus ist erneut auf einer Wolke, auf einer weißen Wolke, vom Himmel herabgestiegen, um wieder als Kind im Herzen eines Mädchens empfangen zu werden. Diejenigen, die den König der Könige in Herrlichkeit und großer Macht erwarten, irren, so wie das jüdische Volk irrte, das das Kommen des Messias nicht verstehen und annehmen konnte. Die Geschichte wiederholt sich. Die Geschichte ist Mutter und Lehrerin, und alle, die aus der Geschichte lernen wollen, öffnen ihr Herz und verstehen den Gedanken und den Willen Gottes, der sich durch das Wirken des Heiligen Geistes offenbart, damit alle das Geheimnis der Rückkehr Jesu verstehen und Ihn so in seiner Ganzheit aufnehmen und erleben können.
Auch heute lädt uns der Vater ein, Sein Bild, das Bild des Gottkindes, in unser Herz zu prägen, um an Seinem Gedanken, an Seinem Willen festzuhalten und nicht von dem überwältigt zu werden, was Täuschung ist, wie Jesus, immer Jesus, Seinem Mädchen in einer Offenbarung vom 18. Juni 1995 offenbart hat, als Er sagte: „Aber warum hat mein Vater dann diese Insel der Liebe geschenkt, wenn nicht, um allen zu ermöglichen, mein Wahres Antlitz zu erkennen? Indem die Menschen mein Bild als Kind betrachten, ist es hier, dass Ich mein Antlitz in die Herzen der Menschen einpräge, damit sie Mich erkennen, wenn sie die Täuschung zu spät entdecken würden„.
Nun sind wir, die Kinder dieses Mädchens, dieser Mutter, im Glauben erwachsen geworden und haben die Täuschung erkannt, die sich in einem anderen Haus eingenistet hat, das früher war und jetzt nicht mehr ist. So erkennen wir den Tabernakel, den der Vater in diesem Land der Liebe aufgestellt hat, als einziges Leuchtfeuer der Erkenntnis der Liebe Gottes. Die Offenbarung, die Jesus am 19. Juni 1994 Seinem Mädchen gegeben hat, ist nun in ihrer Gesamtheit verständlich. Jesus bat damals darum, dass alle dieses Gebet sprechen sollten: „Jesus, reinige mein Herz. Jesus, gib mir ein neues Herz. Jesus, nimm mich in Deine Wiege auf, denn diese Wiege wird Dein Tabernakel sein, und ich möchte mit Dir und mit all meinen Brüdern und Schwestern darin wohnen. Jesus, erhöre dieses Gebet von mir, damit ich in Dir leben kann und Du in mir. Ich liebe Dich, Jesus„. Diese Worte haben sich erfüllt. In dieser vom Vater gewollten Kirche, die vom Heiligen Geist beseelt, den der Vater ausgegossen hat, indem Er sie mit Kraft aus der Höhe erfüllt hat, gibt es „den“ Tabernakel (Lk 24,49), gibt es „den“ Tabernakel, gibt es „den“ Tabernakel. Den einzigen Tabernakel, der die Gottheit enthält. Den lebendigen Tabernakel, der das Herz des Vaters offenbart. Ein lebendiges, schlagendes Herz, das Kraft, Willen und Heiligkeit ausstrahlt für alle, die an diesen Plan der Liebe und Erlösung glauben wollen und glauben werden, den der Vater für Seine Kinder und für alle, die von gutem Willen beseelt sind, bestimmt hat, und für alle, auch für alle, die als Ungläubige hierherkommen und vor diesem Tabernakel mit aufrichtigem Herzen ihre Fehler erkennen und die Barmherzigkeit und Liebe des Vaters anrufen und anrufen werden.
Der Feind Gottes und alle seine Kinder können nichts gegen Gott ausrichten. Nichts! Hier, in dieser Wiege, versammelt uns Jesus, um Ihm in diesem spirituellen Kampf zu helfen, dem letzten spirituellen Kampf zwischen Gut und Böse, der gerade stattfindet (Offb 12,7-10; 19,19-21). In derselben Offenbarung vom Juni 1994, in der Jesus „den“ Tabernakel offenbart hat, sagt Jesus noch: „Helft mir! Helft mir! Seht ihr nicht, wie viele Seelen sie mir wegnehmen. Merkt ihr nicht, wie mein Feind arbeitet. Reißt ihm die Flügel aus! Reißt ihm die Beine aus! Reißt ihm die Zunge heraus, damit er meine Kinder nicht mehr verführen kann. Ihr könnt es tun, wenn ihr meinen Namen und den meiner Mutter anruft. Er fürchtet euch, er hat Angst vor euch. Fürchtet euch nicht. Er kann euch nichts antun, wenn ihr es ihm nicht erlaubt. Ich habe euch geimpft, und ihr könnt ihn bekämpfen. Fürchtet euch nicht! Ich bin bei euch, meine Mutter ist bei euch jedes Mal, wenn ihr ihren Namen anruft. Hier, an diesem heiligen Ort, erfülle Ich euch mit der Liebe Gottes. Fürchtet euch nicht!“.
In diesem Tabernakel reinigt und heiligt die Liebe des Vaters. Die Liebe des Vaters offenbart sich hier durch das lebendige Wirken des Heiligen Geistes (Röm 5,5). Hier befindet sich die Wanne des Heiligen Geistes, das Bad für alle Seelen, die gereinigt werden und im Geist wiedergeboren werden wollen, von Oben, im Geist, der sich im Neuen Jerusalem unaufhörlich ergießt. Er ist lebendig, er ist greifbar, um die Herzen in der einzigen Verbindung zwischen dem Vater und den Kindern, zwischen dem Sohn und den Kindern zu vereinen, für alle, die im Sohn Gottes den lebendigen Tabernakel des Wirkens des Vaters, des Willens des Vaters und des Gedankens des Vaters wiedererkennen (Mt 11,27; Joh 4,23).
„Kommt alle herbei, die ihr Christus als das einzige höchste Gut liebt. Kommt, die ihr die Authentizität Christi und Seiner universellen Botschaft nicht zerstreuen oder verwässern wollt. Kommt alle, die ihr auf der Suche nach der ganzen Wahrheit seid. Kommt“ (Mt 11,28). Von diesem Tabernakel aus erleuchten heute, an diesem heiligen und feierlichen Tag, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist die Herzen und lassen durch diese Kirche die Stimme Gottes, Seine lebendige Gegenwart, hören, denn in Gott, mit Gott und durch Gott wird alles überwunden, alles besiegt, denn in Gott gibt es nicht nur Hoffnung, sondern Gewissheit (1Joh 5,4). Dies ist der Fels, das Fundament des Glaubens, des einzigen christlichen und universellen Glaubens, der Seine Wurzeln im Vater hat und hier erneut lebt (1Kor 10,4). Dies ist die Kirche, die der Vater ausgewählt hat, um Seinen Neuen Bund zu erneuern, wiederherzustellen (Mt 26,29; Mk 14,25; Hebr 8, 8-10), den Bund, den andere verraten und verleugnet haben, der aber hier, in Christus und Maria, lebendig ist und niemals, nie und nimmer verleugnet werden wird.
„Kommt. Hier liegt der Gedanke des Vaters, der Seine Identität und die Authentizität Seines einzigen Wortes vermittelt, das sich durch den Sohn Gottes offenbart, um die Völker und Nationen dazu zu führen, den eingeborenen Sohn anzubeten, an den Vater zu glauben, der ein demütiges Mädchen erwählt hat, um Seinem Willen Leben und Erfüllung zu geben; um alle unter einem einzigen Hirten, unter einem einzigen Führer zu versammeln: Christus, dem König der Könige und dem Herrn der Herren (Joh 10,16; Ez 37,24; Offb 7,17; 19,16). Und unter einem einzigen Banner, Maria, damit die gesamte Menschheit das Ziel, die endgültige Bestimmung verstehen kann: den Himmel. Diesen Himmel, der sich hier, auf diesem Heiligen Berg, offenbart, nahe ist, damit alle das wahre Leben in Christus, mit Christus und durch Christus (Joh 17,3) leben können. Und so sei es.