18. Mai 2025

Evangelium: Markus, Kap 16, Vv. 9-18
Homilie des Pontifex Samuel

Die Christenheit wird von ihrer tödlichen Wunde genesen,
indem sie das Neue Jerusalem aufnimmt

Liebe Brüder und Schwestern, das Fest ist lebendig, fortwährend und pulsierend. Wir erleben weiter diese Karwoche, die das Leben der Mutter Kirche prägt (Akt des Magisteriums, „Die wahre Kirche„, 08.05.2025); eine Woche, die am 13. Mai angefangen hat und am 20. Mai zu Ende geht, in jenen sieben Tagen, die die Geschichte des Mädchens Gottes geprägt haben, vereint mit Jesus, vereint mit Maria (Lk 1,38) und vereint mit dieser Heiligen Märtyrerin Mesia, die es vom Anfang, vom ersten Tag, bis zum Ende, bis zum letzten Tag, begleitet hat (2Tim 4,7). Und heute sind wir am Vorabend des Festes der heilenden Christenheit, 19. Mai, an dem wir uns an jene Wunde erinnern, die für die Welt tödlich und unheilbar war, die Jesus jedoch mit Seinen eigenen Händen hat heilen wollen, indem Er auf den Leib des Mädchens Gottes einwirkte (Akt des Magisteriums, „Maria G. Norcia„, 21.01.2019), damit das am 15. Mai verkündete ‚Ja‘ nicht nur für sein Herz, das bereits fruchtbar, seit jeher fruchtbar war (Joh 15,5), Frucht bringen konnte – „Ich kenne dich seit jeher“ –, seit jeher in Gemeinschaft mit Jesus (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Du bist nie allein„, 28.10.1985), seitdem der Gedanke des Vaters ist: ein großes Geheimnis (Eph 1,4-5) dieses Mädchen. Aber jenes „Ja“ sollte Früchte tragen für viele Kinder, die im Laufe der Zeit sein Herz hätten hören sollen, die Verkündigung hätten hören sollen, die der Vater ihr aufgetragen hatte zu tun.

So hat Maria G. dann, von jenem 15. bis zu jenem 19., das erfüllt, was der Vater ihr aufgetragen hatte zu erfüllen, um eine Seele zu retten, als Auftakt zur Rettung vieler Seelen, in jener Heilsmission, die der Vater ihr anvertraut hatte, um dann – da ist der Tag der Heilung –, um dann – da ist der Tag der Begegnung mit dieser heiligen Märtyrerin –, in der Vereinigung der Herzen, die im Einklang schlugen (Apg 4,32), die vollständige Offenbarung – Ruhe, siebter Tag – all dessen zu geben, was vollbracht worden war.

Sieben Tage: eine Zusammenfassung dessen, was die Schöpfung war. In jenen sieben Tagen ist die Zusammenfassung dessen enthalten, was die Geschichte der Erfüllung der Erfüllungen sein würde, der endgültige Übergang der Erlösung (Hebr 9,12), die Jesus und Maria begonnen haben und die dieses vom Vater berufene Mädchen (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Diejenige, die die Synthese der Propheten und der alten Patriarchen ist„, 26.07.1996), indem es den vom Vater gesandten Sohn aufgenommen hat, zusammen mit Jesus vollenden sollte und soll (Kol 1,24).

Das, liebe Brüder, ist das Fest, das weitergeht, und das Fest, das in unseren Herzen lebendig sein soll, im Bewusstsein all dessen, was man erlebt, um bewusst nach vorne schauen zu können, um alles zu vollenden, was der Vater von uns verlangt (Phil 1,6). Das ist das „Ja“, das in den Herzen aller Früchte tragen soll. Zunächst eine innere Heilung, damit jeder dank des ausgesprochenen und wiederholten „Ja“ tief in seinem Inneren heile, um jeden kleinen Sandkorn zu entfernen, der alles behindern kann, was Licht ist (Mt 13,22), damit das eigene Herz, das vollkommen und heilig gemacht wird, zu einer Wiege der Liebe Gottes werde und den Erlöser aufnehme (Lk 2,28-30), so wie es das Mädchen Gottes getan hat. Es gab keinen Funken Unreinheit in ihrem Herzen, denn jenes Herz war bereits rein, aber das war das Beispiel, das der Vater uns geben wollte, damit jeder von uns dasselbe tue: sein Herz jeden Tag reinigen, um es heilig und vollkommen zu machen, um jetzt alles zu erfüllen (Joh 19,30).

Das ist der Weg, liebe Brüder und Schwestern, den wir berufen sind, mit lebendigem Bewusstsein zu gehen (Akt des Magisteriums, „Die Generation der Heiligen„, 23.03.2025). Das ist die erste Heilung, um dann zur Heilung der Christenheit zu gelangen, zum Fest der heilenden Christenheit; einer kranken, zutiefst kranken Christenheit (Offb 3,17), die, um zu heilen, notwendigerweise Ja sagen soll zur Verkündigung des Mädchens Gottes, das das Neue Jerusalem verkündet hat (Offb 21,2), und damit dieses verkündete Ja zu einem Lebensweg werden kann, muss sie die Verkündigung annehmen, entsprechend der Verkündigung leben, das fleischgewordene Geheimnis Gottes leben, um den Gedanken Gottes, der in der Geschichte Fleisch geworden ist, annehmen zu können, um die Christenheit zur vollständigen Heilung (Akt des Magisteriums, „Maria, Mutter der Christenheit„, 31.10.2024) und die Menschheit zur ewigen Rettung (1Tim 2,4) zu führen.

Das ist der Weg, liebe Brüder, den jeder einzeln gehen soll und den die Menschheit, die Christenheit gemeinsam gehen soll, wenn sie das Heil erreichen will. Außerhalb dieses Weges wird es kein Heil geben können; es kann sicherlich andere Wege geben, die menschlich für gut und gültig gehalten werden, aber einer ist der Plan Gottes, und es ist dieser, es gibt keinen anderen (Akt des Magisteriums, „Eine ist die Botschaft, Einer ist der Auftrag, Eine ist die Mission, auf der die streitende und triumphierende Kirche Christi ruht„, 27.02.2025). Das ist die Geschichte, die Gott zum Abschluss bringen will (Offb 21,6).

Um das zu tun, liebe Brüder und Schwestern, müssen die Christen, das Volk Gottes, nicht ungläubig sein, sondern gläubig: glaubwürdig und gläubig. Das ist das Evangelium von heute, wo Jesus aufersteht, aber diejenigen, die Ihn als Erste hätten annehmen sollen, konnten nicht sofort glauben und blieben in ihrem Unglauben (Mk 16,11). Deshalb greift Jesus dann ein und tadelte diesen Unglauben. „Er tadelte ihren Unglauben und ihre Herzenshärte, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten“ (Mk 16,14).

Sagt allen, dass Jesus hierher zurückgekehrt ist, damit alle wissen können: Wer glaubt, wird nicht getadelt, sondern gerettet werden (Mk 16,16). Hier ist das Beispiel der Magdalena, das diese Seite des Evangeliums in den Mittelpunkt stellt. Eine Sünderin, für viele eine große Sünderin, für andere die größte Sünderin. Diese Frau musste den Tiefpunkt erreichen. Und als sie den Tiefpunkt erreicht hatte, musste sie noch tiefer graben, aber von jenem Moment an ist sie auferstanden, und weil sie alles verloren hatte, hat sie sich ganz hingegeben (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Sterben, um zu leben; verlieren, um zu gewinnen„, 24.03.1985). Sie hat nichts für sich behalten, weil sie nichts mehr hatte, um es für sich zu behalten. Und deshalb findet man in dem Moment, in dem man alles hingibt, alles wieder (Mt 10,39), und die Grenze ist nicht mehr endlich, sondern wird zu einer unendlichen Grenze, weil man sich der unendlichen Liebe hingibt, die Gott ist, und das Herz weitet sich unermesslich.

Das ist der Weg der Heiligen, liebe Brüder und Schwestern. Denkt an den heiligen Paulus: Diese großen Sünder, die zu den größten Heiligen geworden sind. Warum? Weil sie nichts mehr für sich haben behalten wollen. Wer hingegen glaubt, heilig sein zu können und im Grunde genommen in seinem Leben nicht so viel falsch gemacht zu haben, und deshalb immer „ein kleines bisschen“ für sich behalten will, läuft immer Gefahr, über dieses „kleine bisschen“ zu stolpern, das er nicht ganz Gott schenken will (Mk 10,21-22). Petrus konnte nicht für sich behalten, was er bereits hatte, als er berufen wurde, „und das war schmerzhaft für ihn“ (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Die Katechese„, 01.01.1988), sagt Jesus, aber das ist die Berufung, die total ist. In dem Moment, in dem wir berufen sind, müssen wir ganz für Gott da sein, denn Gott will uns alle für sich. Das ist die Geschichte der Heiligen, liebe Brüder und Schwestern, die wir heute berufen sind, nachzugehen (1Kor 11,1). Je mehr sich einer hingeben wird, desto mehr wird er in der Lage sein, das zu tun, was Jesus von uns verlangt.

Siehe das Mädchen Gottes, das wiederkehrt: Maria G. hat sich ganz hingegeben. Ihr Leben war menschlich gesehen am Ende, aber sie hat sich Gott anvertraut, und alles hat wieder angefangen, alles ist neu begonnen (Röm 8,28). Das ist das Leben der Heiligen, liebe Brüder und Schwestern, derer, die heilig sein wollen, derer, die nichts für sich behalten wollen, sondern alles dem guten Gott schenken, im Vertrauen auf den guten Gott (Ps 37,5). Hier ist jene Wunde, die geheilt wurde, und wer es schaffen wird, diesen Weg zu gehen, der wird in jeder spirituellen Wunde und nicht nur in dieser geheilt werden.

Und hier ist diese Wunde, die an eine andere Wunde erinnert, die im Buch der Bücher beschrieben wird: die Wunde einer Frau, die heilt, um die Menschheit zu heilen (also Maria Giuseppina und dieser Weg, der zum Heil führt), im Gegensatz zu einer anderen Wunde, die im Buch der Offenbarung beschrieben wird und ein Tier trifft. „Und ich sah: Ein Tier stieg aus dem Meer, mit zehn Hörnern und sieben Köpfen. Auf seinen Hörnern trug es zehn Diademe und auf seinen Köpfen Namen der Lästerung. Das Tier, das ich sah, glich einem Panther; seine Füße waren wie die Tatzen eines Bären und sein Maul wie das Maul eines Löwen. (…) Der Drache übergab ihm seine Gewalt, seinen Thron und seine große Macht. Einer seiner Köpfe sah aus wie tödlich verwundet; aber die tödliche Wunde wurde geheilt. Und die ganze Erde sah dem Tier staunend nach. Die Menschen warfen sich vor dem Drachen nieder, weil er seine Macht dem Tier gegeben hatte; und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tier gleich und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?“ (Offb 13,1-4).

Zyklische Handlungen, liebe Brüder, die wiederkehren; deshalb wurde die Apokalypse nie wirklich verstanden. Auch im Jahr 2013 tauchte diese Szene wieder auf, über ein Tier, das durch die Skandale, durch die vielen Raben, tödlich verwundet schien, und plötzlich war alles vorbei, alles vergangen, alles schön. Jetzt wieder, nach diesen Jahren, die so viele Abweichungen von der wahren und gesunden Lehre gezeigt haben, wieder diese Wunde, die vor allem von denen wahrgenommen wurde, die sich als Hüter der Glaubenstradition betrachteten und betrachten, vorbei! Man hat sich anders gekleidet, passender; man spricht vorsichtiger, passender: alles vorbei, alles geheilt!

Die Erde wird der Frau und ihren Kindern zu Hilfe kommen, wie es geschrieben steht (Offb 12,16-17), und alles, was sich offenbaren muss, wird sich offenbaren. Fürchtet euch nicht, Kinder Gottes, wenn all dies geschieht, denn es wird eine Erlaubnis des Vaters sein, um den Kindern Gottes zu helfen. Und viele Kleinen, Niedrige, Unterworfene, Unterdrückte, Zermalmte werden für immer Ruhe im Herzen des Vaters finden (Mt 11,28); andere hingegen, die sich für allmächtig halten, werden leiden und keinen Trost finden (Akt des Magisteriums, „Der Arm Gottes„, 23.10.2022). Das wird geschehen, liebe Brüder und Schwestern.

Hier sind die Zeichen, wie sie auf dieser Seite des Evangeliums beschrieben sind. Jesus spricht von den Zeichen: Die Zeichen sind die Erlaubnis Gottes und müssen erkannt und verstanden werden. An den Zeichen werdet sie euch erkennen (Mt 7,16), sagt Jesus. In einem Haus, diesem Haus, Zeichen des Lebens, des ewigen Lebens: „In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden“ (Mk 16,17-18).

In einem anderen Haus, Anzeichen von Tod, Skandale aller Art, Missbrauch und Übergriffe, vor allem gegen viele kleine und unschuldige Kinder, deren Schrei das Herz Jesu erreicht hat, der jetzt wie damals sagt: „Wer einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde“ (Mk 9,42): Das ist Gottes Wort. So wie der, der den Heiligen Geist lästert, keine Rettung finden wird (Mk 3,29): Das ist Gottes Wort. Und niemand kann das Wort Gottes ändern; man kann versuchen, es zu verdrehen, wie es auch kürzlich geschehen ist, aber Gottes Wort ist eins, unvergänglich und ewig (1Petr 1,25).

Der Schrei vieler kleiner, innerlich missbrauchter Menschen ist zum Herzen Jesu gelangt, der alles kundtun wird: Und die Skandale werden nicht mehr zu verbergen sein, nicht einer, nicht zwei, nicht drei, sondern viele, viele, viele! Das ist die heilige Missionierung der Kinder Gottes, zu der Jesus uns auf dieser Seite des Evangeliums (Mk 16,15) aufruft, jener Proselytismus, der bis vor wenigen Tagen noch als feierlicher Unsinn galt; jene „als Unsinn geltende Bekehrung“, die andere zu der Annahme veranlasst hatte, dass in jeder Religion der weise Wille Gottes liege (vgl. „Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt“, Abu Dhabi, 4. Februar 2019). Das wurde bis jetzt gelehrt. Ist alles vorbei? Ist alles Vergangenheit?

Der Proselytismus ist eine Lehre Jesu (Mt 28,19-20). Und hier eine und nur eine ist die einzige klare und konsequente Botschaft, die sich nicht je nach Veränderungen ändert: Wer an Jesus, den Sohn Gottes, glaubt, wird gerettet werden (Apg 4,32); wer nicht an Jesus glaubt, der hier herabgekommen ist, der hier zurückgekehrt ist, um allen das Neue Jerusalem zu schenken, wird das Heil nicht finden können. Eine ist die Rettung, denn „Gott rettet“ ist Sein Name (Mt 1,21).

Geliebte Brüder, geht und verkündet allen das Evangelium, das sich hier erfüllt, geht und verkündet allen die Frohe Botschaft, denn der Herr ist wirklich zurückgekehrt und hat hier Sein Zelt aufgeschlagen, um bei Seinen Kindern zu wohnen (Offb 21,3). Das ist der heilige Proselytismus der Kinder des Neuen Jerusalem (Akt des Magisteriums, „Der Christliche Glaube„, 27.10.2024), die die Botschaft des Mädchens Gottes angenommen haben, die auf sein Herz vertraut und sich ihm anvertraut haben, die seine Hände ergriffen haben, um den Weg zu gehen, der alle zum Herzen des Vaters führt (Joh 14,6). Ein Weg, der vor langer Zeit begonnen hat und den der Vater der Menschheit schenken wollte, um es vorzubereiten. Ein anderer 13. (Mai) von vielen Jahren zuvor hatte die Geschichte Gottes geprägt: der 13. Mai 1917, als die Heilige Mutter in Fatima allen verkünden wollte, dass etwas Wichtiges bevorstand. Und die Heilige Mutter bat alle um die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Maria, ich weihe mich Dir„, 10.03.1986), um die Menschheit auf einen weiteren 13. vorzubereiten, der wenige Jahre später – am 13. Juni 1947 – die Geschichte prägen sollte, die Geschichte geprägt hat: die Mutter, die das Kommen ihres Sohnes vorbereitet, der herabkommt, um Sein Reich, das Reich Christi auf Erden, vorzubereiten (Offb 11,15).

Unerhört, die Botschaft der Heiligen Mutter in Fatima, obwohl es Menschen gab, die alles versucht haben, um sie zu unterstützen. Heute möchte ich an Johannes Paul II., am Tag seiner Geburt, dem 18. Mai, erinnern: Er hat versucht, die Welt dem Unbefleckten Herzen Mariens zu weihen, aber er wurde nicht komplett und ganz gehört. Lob sei dir, Johannes Paul II., für das, was du getan hast! Jetzt sind wir dran, liebe Brüder und Schwestern, das zu vollenden, was er und andere in der Geschichte mit viel Liebe, aus Liebe zu Jesus, versucht haben, zu tun. Jetzt sind wir es, die alles erfüllen sollen, weil der Vater uns durch Sein Mädchen berufen hat, damit jedes prophezeite und verkündete Wort in seiner Gesamtheit erfüllt werde (Lk 24,44), damit das Reich Christi und das Reich Marias, das hier errichtet wurde, vollendet werden kann (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Die von Jesus bestimmte Wohnstätte„, 09.03.1997). Es fehlt noch die letzte Schlacht, die wir kämpfen werden, der gute Kampf des Glaubens (1Tim 6,12), damit Jesus als der einzige Retter der Welt betrachtet werden kann.

Respekt für alles und für alle, aber niemand kann uns jemals daran hindern zu verkünden, dass es nur in Jesus Christus das Heil gibt, denn diese Kirche ist zutiefst christlich und zutiefst marianisch, denn Christus ist der Erlöser (Gal 3,13-14) und Maria ist die Miterlöserin (Akt des Magisteriums, „Wie der Name Jesu, des Erlösers, rettet, so rettet der Name Marias, der Miterlöserin„, 12.09.2021).

Das ist es, was uns beseelt, das ist unser Glaube! Verkündet es allen, damit alle, die diese Kirche nicht kennen, in Freiheit kommen und sehen können (Joh 1,46) und, wenn sie zufrieden sind, bleiben und an dem Festmahl Anteil haben können, das hier bereitsteht (Mt 22,1-14). Das Mahl ist bereit. Wer Durst hat und wer Hunger hat, der komme und labe sich an der Seite Christi; lebendiges Wasser fließt aus Seiner Brust (Joh 7,37-38). Kommt, nehmt und esst alle (Mt 26,26). Das lebendige Brot ist hier vom Himmel herabgekommen und ist bereit, alle Völker zu nähren, die sich von Christus und nur von Christus ernähren wollen (Joh 6,51), denn nur in Christus ist das Heil.

So wird die Christenheit geheilt werden: indem sie sich vom lebendigen, unverfälschten Brot ernährt und aus dem Kelch Christi trinkt, von jenem neuen Wein, den Jesus versprochen hat, dass Er in Seinem Reich neu trinken werde (Lk 22,18). Hier sind wir, liebe Brüder! Jesus hat jedes Versprechen gehalten! (2Kor 1,20) Kommt, esst, trinkt, nehmt alle davon, denn das Mahl ist lebendig, fortwährend und pulsierend (Offb 19,9). Christus und Maria warten auf euch (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Die Quelle der Barmherzigkeit und des Friedens„, 19.04.1998). Die Hände sind ausgestreckt, damit jeder, der will, sie ergreifen kann, um in Christus und in Maria für die Ewigkeit gerettet zu werden (Offb 22,17). Und so sei es.