26. April 2026
IV. Ostersonntag

Evangelium: Lukas, Kap 24, Vv. 36-49
Homilie des Pontifex Samuel

Bleiben wir in Maria, der Heiligen Stadt,
um Herz und Verstand
für die Heilige Schrift zu öffnen

Der Friede des auferstandenen Christus sei mit euch allen, geliebte Brüder. Der Auferstandene ist lebendig und wahrhaftig: kein „Geist“ (Lk 24,39), sondern Gott, der Seine Kinder niemals verlässt und, wie Er es versprochen hat und jedes Versprechen hält, zurückgekehrt ist, um Seinen Kindern zu helfen und sie niemals allein zu lassen (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Du bist nie allein„, 20.10.1985), bis zum Ende der Zeiten (Mt 28,20).

Das hat Er versprochen und das hat Er gehalten. Das sagte Er damals zu jenen ersten Brüdern, die berufen waren, die Säulen des Tempels Gottes zu sein (Offb 3,12), und das erneuert Er heute, indem Er erneut jene ruft, die berufen sind, den Tempel Gottes zu stützen, Sterne am Firmament Gottes (Offb 12,1), dem Volk helfen werden, die Schwelle von Zeit und Raum zu überschreiten, um in die Ewigkeit einzutreten, wo das Leben für immer sein wird (Offb 21,27).

Siehe, alles erfüllt sich. Siehe, Jesus öffnet, wie versprochen, den Verstand Seiner Kinder (Lk 24,45), dank des Wirkens Seines Geistes, damit die Kinder, die treu geblieben sind, die Erfüllung und den Sinn jeder Schriftstelle begreifen können, ausgehend zwar von der wörtlichen Bedeutung dessen, was in den Evangelien geschrieben steht, um dann emporzusteigen und den tiefen, eschatologischen Sinn zu erfassen und zu verstehen, der alles zum Abschluss bringen wird.

Kein „Geist“, sondern die schönste Wirklichkeit: ein lebendiger und wahrer Gott, der Mensch geworden ist: das Wesen der Liebe (Joh 1,14). Das ist unser Gott, ein Gott, der Mensch geworden ist, um als Mensch unter den Menschen all jene zu erheben, die an Seinen Namen glauben (Joh 1,12) und sich so ihrerseits erheben und vergöttlichen können, um so zu werden, wie Er ist: viele kleine Jesus.

Das ist der Friede, der die Herzen der Gläubigen, der Gemeinde der Gläubigen, durchdringt: ein dauerhafter Friede, ein beständiger Friede, so wie auch der Friede auf der Erde beständig sein wird, sobald diese Erde gereinigt sein wird: eine Erde, die jetzt unter der Nachlässigkeit des Menschen leidet, unter dem Verrat und dem Abfall vom Glauben derer, die treu hätten bleiben sollen (2Thess 2,3), die aber neu gemacht werden und wieder erstrahlen wird zusammen mit jenen Kindern, die, gereinigt, es verstanden haben, ihr Gewand weiß zu halten (Offb 7,14), um mit dem Auferstandenen im Geist von Oben auferstehen zu können (Joh 3,3) und schon jetzt jenen Teil des Paradieses zu leben, den der Sohn Gottes hier, im Neuen Jerusalem (Offb 21,2), gegenwärtig macht, denn wo Christus ist, da ist das Paradies.

Das ist jene Verbindung zwischen Himmel und Erde, die von dem Mädchen Gottes verkündet wurde und die die Kinder nun im Glauben, ohne Zweifel und ohne Unsicherheit, leben. Denn dazu, liebe Brüder, sind wir aufgerufen. So wie Jesus damals sagte: Habt keine Zweifel, habt keine Unsicherheit. Warum zweifelt ihr? (Lk 24,38). Ich bin es. Nur Mut, habt Vertrauen, ich bin es! (Mt 14,27). Es darf keinen Raum für Zweifel und Unsicherheit geben für den, der diese Realität leben will, die schönste Wirklichkeit.

Für manche mag dies ein Märchen sein, aber überlassen wir es denen, die an Märchen glauben wollen, all dies zu leben (2Tim 4,3-4). Wir wollen an einer soliden Wirklichkeit verankert bleiben, der Wirklichkeit Gottes, der alles geschrieben hat, alles offenbart hat und alles zur Vollendung führt. So wie Jesus zu Seinem Mädchen in der Offenbarung „Der Heilige Ort der Rückkehr Jesu“ sagte: Hier kein Zweifel, hier keine Unsicherheit. „Meine Tochter, du sollst meinem Volk sagen, dass Ich immer hier in ihrer Mitte bin. Während meines irdischen Lebens ging Ich umher und besuchte alle Dörfer, um die Bedürfnisse meiner Kinder zu kennen und zu sehen. Genauso tue Ich es hier. […] Alle Kinder, die hierher zu meinen Füßen kommen, müssen in ihrem Herzen die Gewissheit einer großen Gabe tragen, sie müssen mit der Gewissheit leben, ständig mit meiner Liebe vereint zu sein“ (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Der Heilige Ort der Rückkehr Jesu„, 19.02.1995).

Das, geliebte Brüder, ist es, was wir jetzt leben und in Fülle leben sollen. Lang war der Weg, der Jesus dazu geführt hat, die Geschichte Seiner Wiederkunft zu vollenden (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Die Rückkehr Jesu„, 30.10.1994). Lang war die Vorbereitung, die das Herz des Mädchens Gottes durchlebt hat (Akt des Magisteriums, „Maria G. Norcia„, 21.01.2019), vorbereitet im Voraus und im Laufe der Zeit, damit sich alles erfüllen konnte. Alles hat sie vollbracht, mit Gehorsam und lebendiger Fügsamkeit, mit tiefer Liebe, damit der Wille Gottes in den Herzen hoch erstrahlen könne; erste Bedingung: den Willen des Vaters zu erfüllen und in die Tat umzusetzen (Mt 6,10); allen die Liebe zum Gebet zu lehren; die Liebe, die Liebe, vor allem die Liebe, die so viele vergessen haben: die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten (Mt 22,37-39), denn die Liebe wurde verraten, sie wurde verwässert, und viele haben den Sinn der Liebe verloren (Akt des Magisteriums, „Der Weg der Heilsgeschichte gelangt zum göttlichen Abschluss„, 21.04.2026). Das ist es, was das Mädchen Gottes auf seinem Weg getan hat, um dann, in seinem letzten „Ja“, in den Himmel aufzusteigen, um diesen Himmel noch weiter herabzubringen, der noch näher geworden ist, damit die Kinder Ihn noch besser verstehen, leben, meditieren und umarmen können.

Das hat uns das Mädchen Gottes in seiner einzigartigen Mission geschenkt. „Ich verlange viel von dir, meine Tochter. Du fragst mich: Was kann ich noch mehr tun? Aber glaubst du, dass andere all das hätten vollbringen können, was Du getan hast, so wie Du es getan hast?“ (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Diejenige, die die Synthese der Propheten und der alten Patriarchen ist„, 26.07.1996). Wenn Jesus hierher zurückgekehrt ist, dann deshalb, weil Er hier „das“ Herz gefunden hat, das Ihn wie Seine Mutter zu lieben vermochte.

Hier ist die Liebe Marias, die in diesem Mädchen wiederkehrt. Deshalb konnte der Vater all dies vollbringen. Hier erfüllen sich die Schriften, hier öffnet sich der Verstand, weil sich zuvor das Herz weit geöffnet hat.

„Die Schrift muss sich erfüllen“ (Lk 24,44), sagte Jesus damals in dieser soeben verkündeten Stelle des Evangeliums. Jesus sagte: „Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten; wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen“ (Joh 14,2-3) – sagte Er damals zu Seinen Zwölf – „damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr“ (Joh 14,3-4). Gewiss, sie kannten Den, der der Weg ist, sie kannten Ihn gut. Und kurz darauf sagte Jesus: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6). Da öffnete sich das Herz und der Verstand, und es wurde klar, dass dieser Weg weitergehen wird.

Und als Seine Jünger Ihn fragten: „Herr, ist dies die Zeit, in der du das Reich Israels wiederherstellen wirst?“ (Apg 1,6). antwortete Jesus: „Euch steht es nicht zu, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat“ (Apg 1,7) – dies steht in der Apostelgeschichte, geschrieben vom selben Evangelisten Lukas, der diesen Abschnitt verfasst hat und dabei an die soeben verkündete Stelle anknüpft –, um verständlich zu machen, was kommen wird, aber gleichzeitig, um denen, die voller Wissensdurst fragten, zu verdeutlichen, antwortete er: „Euch steht es nicht zu, ihr werdet das alles nicht erleben. Es werden andere Zwölf sein. Wenn alles vorbereitet ist und Ich euch alles vorbereitet habe, werde Ich euch zu mir holen“. Das ist die Vereinigung der beiden Kirchen: der streitenden und der triumphierenden (Akt des Magisteriums, „Die wahre Kirche„, 08.05.2025).

Denn nun muss man verstehen, geliebte Brüder, dass sich alles im Licht des Geistes erfüllen soll, jenes Geistes, den Jesus zu senden versprach, um alles verständlich zu machen, um die ganze Wahrheit zu offenbaren (Joh 16,13). Jesus sagte zu jener Frau: „Gott ist Geist. Glaube mir, Frau, Gott ist Geist, und alle, die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten, weder auf diesem Berg noch in Jerusalem“ (Joh 4,21-23) – sagte Er damals – „denn so will der Vater angebetet werden“ (Joh 4,23). „Die Frau sagte zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, der Christus heißt. Wenn er kommt, wird er uns alles verkünden. Da sagte Jesus zu ihr: Ich bin es, der mit dir spricht“ (Joh 4,25-26).

Es ist der Geist, der das Leben schenkt, Brüder; das Fleisch nützt nichts. „Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben“ (Joh 6,63), sagt Jesus weiter und macht damit die wahre Gemeinschaft verständlich, die Geist und Leben ist.

Und als Er von den Zeiten sprach, in denen alles zu Ende gehen sollte, und deutlich machte, dass der Geist in der Geschichte wirkt, als Er vom Täufer sprach, vor allem aber von Elija – denn Elija muss zuerst wiederkommen und alles wiederherstellen (Mk 9,12) –, verstehen wir auch hier im Licht dessen, was die Jünger durch ihre Frage wissen wollen. Die Jünger fragten Ihn: „Warum sagen die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elija kommen?“ (Mk 9,11). Er antwortete ihnen: „Ja, Elija kommt zuerst und stellt alles wieder her. Aber warum heißt es dann vom Menschensohn in der Schrift“ – Elija, Menschensohn: enge Verbindung – „er werde viel leiden müssen und verachtet werden? Ich sage euch: Elija ist schon gekommen, doch sie haben mit ihm gemacht, was sie wollten, wie es in der Schrift steht“ (Mk 9,12-13).

Auch die Rückkehr, die an diesem Ort vollzogen wurde, war angekündigt worden. Als Jesus in den Himmel auffuhr (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Der Aufstieg in den Himmel„, 13.04.1995), sprach Er durch Seine Engel: „Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch fort in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen“ (Apg 1,11). Und so ist Jesus hier in der Ciociaria, dem „Galiläa der Völker“, – wie Er es versprochen hatte – auf einer Wolke zurückgekehrt (Offb 1,7), und jene beiden haben den damals Anwesenden erklärt, wie all dies erneut geschehen würde.

Das sind einige Beispiele, liebe Brüder, dafür, wie sich die Heilige Schrift erfüllt und wie sich der Geist der Gläubigen öffnet, um alles zu verstehen und alles zu leben: kein Märchen, sondern eine feste Wirklichkeit, verankert in der Heiligen Schrift (2Petr 1,16). Hier ist diese Kleine Wiege, in der sich alles erfüllt, eine „kleine, unbekannte Kapelle“, wie Schwester Faustina zu sagen pflegte, die „in einem Augenblick zu einer großen und schönen Kirche geworden ist“ (Heilige Maria Faustina Kowalska, Tagebuch, Die göttliche Barmherzigkeit in meiner Seele, Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit, 1981, Übersetzung: Edoardo Ravaglia, II. Heft, S. 371).

Da ist es, liebe Brüder, jenes „Stück gebratenen Fisch“ (Lk 24,42-43), von dem im Evangelium die Rede ist. Trotz allem ließ sich Jesus etwas zu essen geben. Er aß: Er aß „ein Stück“ des Fisches. Der „Fisch“ steht für die Christen, die Gesamtheit der Christen. „Gebraten“: Wir befinden uns also am Ende der Zeiten, doch Jesus nimmt „einen Teil“ davon, denn von dem Ganzen wird nur ein kleiner Rest übrigbleiben (Jes 4,3; 10,20-22). Siehe, die Stadt, die in drei Teile geteilt ist, wobei „ein Teil“ übrigbleibt (Offb 16,19): Und Jesus isst „einen Teil“, um in Gemeinschaft zu bleiben; „ein Teil“ wird in Gemeinschaft bleiben.

Dies ist die Prophezeiung, in der geschrieben steht: „Der Christus wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen und in seinem Namen wird man allen Völkern Umkehr verkünden, damit ihre Sünden vergeben werden. Angefangen in Jerusalem“ (Lk 24,46-47). So steht es im Evangelium geschrieben. „Dritter Tag“: das dritte Jahrtausend, in dem sich alles erfüllt. „Tausend Jahre sind wie ein Tag, ein Tag wie tausend Jahre“ (2Petr 3,8), steht es in den Psalmen (Ps 90,4). So erfüllt sich auch in den Psalmen alles. „Bekehrung“ und „Vergebung der Sünden“: Hier liegt der Mittelpunkt der unendlichen Barmherzigkeit Gottes (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Die Quelle der Barmherzigkeit und des Friedens„, 19.04.1998), und wer Vergebung und Barmherzigkeit finden will, der komme, denn der Vater ist bereit, jedes Kind, das aufrichtig um Vergebung bittet, aufzunehmen und zu umarmen (Lk 15,20). Und von hier aus wird erneut die Umkehr von den Sünden gepredigt, angefangen in Jerusalem. Damals war Jerusalem das Zentrum der Religion, und dieses Zentrum wurde ersetzt. Das ist der erste Bund, der dem zweiten Bund Platz macht, weil „die Stadt“ abgefallen ist (Hebr 8,13). Und so ist nun das, was das Zentrum der Weltreligion ist, erneut abgefallen, und erneut muss von dort aus die Umkehr gepredigt werden, denn die Katholizität muss lebendig bleiben, um für alle Menschen guten Willens (Lk 2,14), für alle, die dies tun wollen, den letzten und endgültigen Übergang zu fördern und zu vollziehen: Siehe, das ewige Ostern, vom zweiten zum dritten: zweiter Bund, dritter Bund (Akt des Magisteriums, „Wie man die Heiligkeit des Sohnes Gottes lebt: Ostern für jedes Herz, das in Ihm nach dem ewigen Leben streben will„, 06.04.2025). Und alles erfüllt sich erneut in der endgültigen Eschatologie.

„Ihr seid Zeugen dafür“ (Lk 24,48). Damals sagte Er dies zu Seinen ersten Freunden; jetzt sagt Jesus es euch, liebe Brüder. Ihr seid Zeugen all dessen, denn ihr habt die Wunder, die Jesus vollbracht hat (1Joh 1,1) und täglich in diesem der Liebe vollbringt, mit eigenen Händen berührt. Ihr seid Zeugen, liebe Brüder, und euer Zeugnis ist wahr und treu (Joh 21,24).

„Und siehe, ich werde die Verheißung meines Vaters auf euch herabsenden“ (Lk 24,49a). Siehe, hier ist der Beistand herabgekommen, so wie der Vater es versprochen hat: „Ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll“ (Joh 14,16), steht im Evangelium geschrieben. Und weiter: „Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe“ (Joh 14,26). Und weiter: „Wenn aber der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen“ (Joh 15,26).

Das ist die Erfüllung aller Verheißungen, damit wir die letzte Aufforderung, die der Meister an uns richtet, heute wie damals in die Tat umsetzen können: „Ihr aber bleibt in der Stadt, bis ihr mit der Kraft aus der Höhe erfüllt werdet“ (Lk 24,49b). Bleiben wir, liebe Brüder, in dieser Stadt, der Heiligen Stadt. Bleiben wir in Maria, der Heiligen Stadt, dem Tabernakel Gottes, dem Neuen Jerusalem, damit wir in ihrem Unbefleckten Herzen verwurzelt bleiben, uns jeden Tag ihrem Herzen weihen und alle dazu einladen, dasselbe zu tun (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Maria, ich weihe mich Dir„, 10.03.1986), denn in Maria ist das Heil, denn Maria, vereint mit Christus, rettet (Pontifikales Dekret, „In Maria, mit Maria und für Maria„, 22.12.2019).

Hier sind die Worte, die Jesus Seinem Mädchen in der Offenbarung „Die Heilige Stadt“ offenbart hat: „Jedes meiner Kinder sei bereit, vom König der Könige empfangen zu werden, um zusammen mit den Engeln und Heiligen zu leben, die in großer Zahl hierherkommen werden. Minimal wird der Unterschied sein zwischen dem Paradies, in dem sie sich jetzt befinden, und der Stadt, die sie bereits gut kennen und die durch meine Anwesenheit ein Teil des Paradieses des Vaters selbst sein wird“ (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia, „Die Heilige Stadt„, 28.06.1996). Siehe, dank der Gegenwart Jesu ist das Paradies bereits.

Überlassen wir anderen die Märchen; bleiben wir in der Heiligen Stadt verwurzelt, in Maria Neues Jerusalem eingepfropft (Akt des Magisteriums, „Das Heiligtum des Neuen Jerusalem„, 05.06.2022), um bereits jetzt die unendliche Freude leben zu können, die Jesus uns hier geschenkt hat.

Die Welt ist in Aufruhr und lebt klar in Zweifeln und Unruhe, denn man weiß jeden Tag nicht, was geschehen wird. Viele „kleben“ an den Nachrichten, um zu sehen, ob das eine oder das andere geschieht. Das sind die Zweifel, die Unsicherheit und die Angst, die in vielen Herzen die Oberhand gewonnen haben.

Für die Kinder Gottes ist die Freude unendlich, denn die Gewissheit hat den Zweifel und jede Angst hinweggefegt. Vertreibt jede Unruhe, vertreibt jede Trostlosigkeit, vertreibt jede Entmutigung (Joh 14,1), denn Jesus hat Seine Verheißungen gehalten und ist hierher zurückgekehrt, lebendig und wahr (Offenbarung Jesu an Maria G. Norcia „Die von Jesus bestimmte Wohnstätte„, 09.03.1997): kein „Geist“, sondern Gott, wahrer Mensch. Und so sei es.